Nach der Pandemie bedingten Absage im vorigen Jahr, kann die 15. Auflage in diesem Jahr wie erhofft stattfinden. Dafür haben die Veranstalter in der vergangenen Woche vom Gesundheitsamt grünes Licht bekommen. Einziger Wermutstropfen: Die Veranstaltung muss aufgrund der aktuellen Situation ohne Zuschauer auskommen. Leichtathletik-Fans müssen dennoch nicht auf Spitzensport verzichten, denn der Mitteldeutsche Rundfunk überträgt alle Haupt- und Nachwuchswettbewerbe im Livestream. Weitere
Einzelheiten werden natürlich zeitnah bekannt gegeben. Für die Veranstalter ist die Durchführung des Meetings sehr wichtig und von hoher Bedeutung. „Wegen der Sportlerinnen und Sportler. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig einen Wettkampf unter Top-Bedingungen zu bestreiten.“

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Hauptwettbewerbe der Frauen und Männer. Zuerst lassen ab 16:45 Uhr die Diskus-Hünen ihr Wurfgerät „fliegen“. Mit dabei sind die besten deutschen Diskuswerfer. Angeführt werden sie von Clemens Prüfer, den amtieren Deutschen Meister aus Potsdam und Martin Wierig aus Magdeburg, der zurzeit die Deutsche Jahresbestenliste mit 65,35 Meter anführt. Die 600 Gramm schweren Speere der Frauen fliegen ab 17:50 Uhr im Stadion, parallel zu dem auf dem Wurfplatz stattfindenden Diskuswurfwettbewerb der Frauen. Auch in diesem Wettbewerb gehen die fünf besten und die für einen der drei Olympia-Starplätze in Frage kommenden Frauen an Start. Auch das Feld wird von der amtierenden Deutschen Meisterin Kristin Pudenz aus Potsdam angeführt. Sie führt auch die deutsche Jahresbestenliste mit geworfenen 66,27 Metern an.

Den Wettkampftag beenden ab 21:00 Uhr die Kugelstoß-Recken, eine Stunde vorher beginnt der Wettbewerb der Frauen. Auch diese abschließenden Wettbewerbe sind top besetzt. Favoriten auf den Tagessieg sind Christina Schwanitz bei den Frauen und David Storl im Männerwettbewerb. Näheres zu den Starterfelder werden wir spätestens am kommenden Mittwoch veröffentlichen.

SoleCup ohne Zuschauer, dafür aber im MDR-Livestream